Feuerwehrmann Mario startet Weltrekordversuch: 42 Stunden auf dem Laufband

Hamburg – Feuerwehrmann Mario Feller aus Tornesch startete am gestrigen Freitag um 17 Uhr seinen Weltrekordversuch zum "längsten Non-Stop-Spendenmarsch in persönlicher Feuerwehrschutzausrüstung". Auf einem Laufband vor dem Haupteingang der "Europa Passage" in Hamburg will er den derzeitigen Weltrekord von 41,28 Stunden bis Sonntagmittag knacken.

Mario Feller gut gelaunt auf dem Laufband vor der "Europa Passage" in der Hamburger Innenstadt.
Mario Feller gut gelaunt auf dem Laufband vor der "Europa Passage" in der Hamburger Innenstadt.  © Elias Bartl

Unter dem Motto "Ich laufe wieder für diejenigen, die es nicht können" will Feller durch seine Aktion auf die Arbeit der "Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung" und des Vereins "Paulinchen e. V." aufmerksam machen und Spenden sammeln.

"Es ist für mich eine absolute Herzensmission", so Feller, der auch nachts ununterbrochen läuft. Zur Ablenkung guckt er auf Netflix, hört Musik und spielt auch Brettspiele. "Wir haben schon einiges gemacht, das mir nicht langweilig wird."

"Ich bin weder übermäßig aufgeregt, noch habe ich Angst davor. Ich stehe aber sehr wohl mit viel Respekt der Sache gegenüber und bin mir bewusst, dass es eine Grenzerfahrung werden wird", sagte Feller im Vorfeld.

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Aktuell läuft er bereits seit 15 Stunden mit seiner 30 Kilogramm schweren Ausrüstung auf dem Laufband und begleitet seinen Versuch in auf Instagram.

"Ich komme irgendwie nicht von der Stelle", scherzte er. Die gute Laune ist auf jeden Fall noch sein Begleiter.

Mitmachen möglich!

Vor Ort können Freiwillige auf zwei extra Laufbändern Feller unterstützen: Pro Laufminute wird ein Euro gespendet. "Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen." Einen Laufslot kann man sich per Instagram buchen.

Selbst wenn er den Rekord nicht schaffen sollte, wäre das für den Feuerwehrmann kein Weltuntergang. Für ihn ginge es vorrangig um den guten Zweck.

Die eingenommenen Spenden sollen zu Hundert Prozent an die oben genannten Organisationen gehen. Das Spendenkonto sei noch bis Sonntagmittag geöffnet. Bis jetzt wurden rund 2000 Euro eingenommen.

Titelfoto: Elias Bartl

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