Erst Vollsperrung, jetzt Warnstreiks: Am Elbtunnel stockt der Verkehr

Von Nina Becker

Hamburg - Autofahrer müssen sich am Elbtunnel bis Dienstag auf Verzögerungen einstellen.

Der Verkehr auf der A7 ist durch den Warnstreik voraussichtlich über 96 Stunden beeinträchtigt.  © Bodo Marks/dpa

Wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale mitteilte, kommt es am Morgen aus Richtung Norden ab Heimfeld auf ungefähr fünf Kilometern zu stockendem Verkehr.

In der anderen Richtung bleibt der Verkehr vom Volkspark aus drei Kilometer lang stockend. Das sei jedoch noch völlig in Ordnung, sagte der Sprecher. Auf der A1 staut es sich bislang nicht.

Durch einen Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes stehen im Elbtunnel pro Fahrtrichtung statt drei nur zwei Spuren zur Verfügung. Der Elbtunnel war zuvor seit Freitag wegen der Vollsperrung der A7 gesperrt gewesen.

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Seit 5 Uhr am Morgen ist er wieder freigegeben. Nun betrifft der Warnstreik den Elbtunnel erneut.

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Nach Angaben von Verdi soll die Arbeit bis Dienstag um 6 Uhr ruhen. Der Verkehr auf der A7 ist somit voraussichtlich über 96 Stunden beeinträchtigt.

Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten mindestens 300 Euro mehr im Monat als bislang bekommen. Die Verhandlungen sollen in einer dritten Runde am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden.

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