Keine Hoffnung auf sicheres Eisvergnügen: Das ist der Grund

Hamburg - Seit etlichen Tagen herrscht in Hamburg Frost, auch in der nahen Zukunft bleiben die Höchsttemperaturen meist im Minusbereich. Hoffnung auf eine Freigabe der zugefrorenen Gewässer darf man sich aber nicht machen.

Die zugefrorenen Gewässer in Hamburg sollten trotz des anhaltenden Frosts nicht betreten werden. (Symbolbild)
Die zugefrorenen Gewässer in Hamburg sollten trotz des anhaltenden Frosts nicht betreten werden. (Symbolbild)  © Lars Penning/dpa

Schlittschuhläufer scharren seit Tagen mit der Kufe, sehnen eine Freigabe der zugefrorenen Seen herbei. Doch darauf können sie lange warten.

Auf TAG24-Anfrage bei der zuständigen Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) erklärte ein Sprecher, dass ein Alstervergnügen derzeit noch ausgeschlossen sei.

Aus einer Mitteilung von Ende Januar geht hervor, dass die Hürden für eine Freigabe der Alster aus Sicherheitsgründen extrem hoch seien. Es wäre eine Kerneisdicke von mindestens 20 Zentimetern erforderlich.

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Die Dicke des Eises nehme selbst bei dauerhaften Temperaturen von -10 Grad nur um etwa einen Zentimeter pro Tag zu.

Weitere Testbohrungen scheinen laut Website der Stadt bislang nicht geplant zu sein. Die letzte Kontrolle war am 26. Januar. Hinsichtlich der Freigabe von kleineren Gewässern verwies die Umweltbehörde auf die Bezirksämter.

Bei kleineren Gewässern gibt es keine Testbohrungen

Die sieben Hamburger Bezirke schieben die Verantwortung wiederum zurück zur BUKEA. Demnach fänden durch die Bezirke keine Prüfungen von Eisflächen statt.

Für die Hamburger wird es also keine freigegebene Eisfläche geben, solange die Alster nicht zufriert. Es bleibt beim einstimmigen Hinweis: Beim Betreten des Eises besteht höchste Lebensgefahr.

Titelfoto: Lars Penning/dpa

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