Sperrungen und Flugverbot: Internationaler Gipfel in Hamburg steht an

Hamburg - In der Hansestadt findet am Montag, 26. Januar, der erste internationale Nordsee-Gipfel statt. Für Hamburger bedeutet das einiges an Einschränkungen.

Während des Gipfels wird es ein hohes Polizeiaufkommen geben. (Archivbild)  © Bildmontage: Marcus Brandt/dpa, David Hammersen/dpa

Der Gipfel wird zum ersten Mal in Deutschland ausgerichtet. Eingeladen sind unter anderem Staats- und Regierungschefs aus Europa.

Während der Gipfel in Hamburg stattfindet, werden Polizisten eine "Sicherheitszone" einrichten, teilte die Polizei Hamburg mit. Diese wird sich um das Hamburger Rathaus und durch angrenzende Straßen ziehen.

Auch auf Geschäfte, Liefer- und Personenverkehr sowie den ÖPNV wird diese Sicherheitszone Auswirkungen haben.

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Deswegen habe die Polizei bereits begonnen, Betroffene über die Einschränkungen zu informieren.

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Internationaler Nordsee-Gipfel: Sperrungen, Flugverbote und keine Drohnen

Für einen bestimmten Bereich in Hamburg gibt es auch eine Flugverbotszone. (Symbolbild)  © Jonas Walzberg/dpa

Zusätzlich könne es im Hamburger Stadtgebiet im Tagesverlauf zu kurzfristigen und temporären Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen, teilte die Polizei mit. Grund dafür sei, dass es zum "Schleusen von hochrangigen Staatsgästen" kommen könne.

Außerdem hat das Bundesverkehrsministerium für den Zeitraum des Gipfels, von 9 Uhr bis 24 Uhr, ein "temporäres Flugbeschränkungsgebiet" festgelegt. Auch Drohnen dürfen dort in diesem Zeitraum nicht benutzt werden.

Bei dem internationalen Nordsee-Gipfel liegt der Fokus auf dem Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Energieversorgung von Europa.

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Eingeladen sind Staats- und Regierungschefs sowie Energieminister aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen. Zusätzlich sind Teilnehmer der Europäischen Kommission sowie von Island und der NATO mit vor Ort.

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