Reisende brauchen Geduld: Kaputte Oberleitung sorgt weiter für Ausfälle und Verspätungen

Von Leonie Asendorpf

Hamburg - Zugreisende brauchen eine Menge Geduld: Der Bahnverkehr rund um Hamburg ist seit einem Oberleitungsschaden am vergangenen Mittwoch weiter gestört – das hat nun bundesweite Auswirkungen.

Die Oberleitungsstörung in Hamburg hat bundesweite Auswirkungen.
Die Oberleitungsstörung in Hamburg hat bundesweite Auswirkungen.  © Marcus Brandt/dpa

Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Strecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Altona wieder vollständig freizugeben, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit.

Am Freitagvormittag war noch unklar, wann das genau möglich sein wird. Seit Mittwochabend ist ein eingleisiger Verkehr auf der Strecke möglich.

Nach Angaben der Bahn im Internet kommt es im Fernverkehr zu Zugausfällen auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie Berlin und Frankfurt.

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Die Züge aus Dänemark sollen über eine Umleitung den Hamburger Hauptbahnhof erreichen. Im Nahverkehr beginnen und enden die Züge zwischen Flensburg/Kiel und dem Hamburger Hauptbahnhof in Altona.

Reisende werden gebeten, zwischen Hauptbahnhof und Altona die S-Bahn zu nutzen.

Erst am 20. März war die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Altona nach Bauarbeiten wieder für den Regional- und Fernverkehr freigegeben worden. Nur fünf Tage später kam es zu dem Oberleitungsschaden zwischen Dammtor und Altona.

Nach Medienberichten riss eine Oberleitung und fiel auf das Dach eines ICE. Eine Bahnsprecherin konnte zu dem Schadensereignis keine Angaben machen.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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