Biker stirbt bei Unfall nach "Harley Days": 33-Jähriger vor Gericht

Hamburg - Nach einem tödlichen Motorrad-Unfall an der Hamburger U-Bahn-Station Farmsen steht von Mittwoch an ein 33-Jähriger vor Gericht.

Feuerwehrleute stehen am Unfallort in Hamburg-Farmsen.
Feuerwehrleute stehen am Unfallort in Hamburg-Farmsen.  © JOTO

Der Mann muss sich dann wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung vor dem Amtsgericht Barmbek verantworten.

Der Unfall hatte sich Ende Juni 2019 im Anschluss an die Harley Days Parade ereignet. Auf der vierspurigen August-Krogmann-Straße kam es dabei zur Kollision zwischen dem Golf des 33-Jährigen und dem 48-jährigen Harley-Fahrer.

Der Angeklagte soll zunächst den rechten Fahrstreifen befahren und dann unter der Eisenbahnbrücke des U-Bahnhofs zu einem U-Turn über den linken Fahrstreifen angesetzt haben. Dabei übersah er wohl den sich in gleicher Fahrtrichtung von hinten nähernden Kradfahrer.

Der 48-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte frontal gegen die hintere Tür des Fahrzeugs.

Dabei erlitt er schwerste Kopf- und Oberkörperverletzungen, wie die Staatsanwaltschaft Hamburg weiter mitteilte.

Ersthelfer begannen vor Ort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am selben Tag in einem Krankenhaus.

An dem Tag hatte es in der Hamburger Innenstadt ein erhöhtes Aufkommen an Bikern gegeben, die am Mittag an der "Harley Days"-Parade teilgenommen hatten.

Titelfoto: JOTO

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