Nach Horror-Unfall in der Innenstadt: Schweigeminute für tödlich verunglückten Fußgänger

Hamburg - Der am Dienstag beim Horror-Unfall am Jungfernstieg tödlich verunglückte Mann (†39) hat bei der Hamburger Hochbahn gearbeitet, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Als Zeichen der tiefen Trauer und der Verbundenheit mit dem verstorbenen Kollegen werden die Busse und Bahnen am morgigen Donnerstag für eine Minute stillstehen.

Der Mercedes fuhrt am Dienstag auch in einen parkenden Transporter, der sich daraufhin in Bewegung setzte.
Der Mercedes fuhrt am Dienstag auch in einen parkenden Transporter, der sich daraufhin in Bewegung setzte.  © NEWS5 / René Schröder

Am Dienstagvormittag war ein 18-jähriger Mercedes-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache zunächst in die Außenbestuhlung eines Restaurants, dann in einen parkenden Transporter und anschließend durch die Fensterfront der dort ansässigen Haspa-Filiale gerast.

Durch die Wucht des Aufpralls setzte sich der geparkte Transporter in Bewegung und erfasste den Hochbahn-Mitarbeiter, der zu Fuß unterwegs gewesen war.

Der 39-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen im Krankenhaus.

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"Es ist unfassbar tragisch, wie ein Mensch so plötzlich aus dem Leben und unserer Mitte gerissen wurde. Das macht uns alle fassungslos und bestürzt", so Hochbahn-Personalvorständin Saskia Heidenberger am Mittwoch in einer Mitteilung.

Und weiter: "Wir trauern um einen Kollegen und sind gleichzeitig mit unseren Gedanken bei seiner Familie!"

Hamburg: Aus diesem Grund stehen alle Busse und Bahnen für eine Minute still

Um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen und ein Zeichen der Verbundenheit mit dem verunglückten Kollegen zu setzen, werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hochbahn am morgigen Donnerstag, um 11 Uhr, eine Schweigeminute einlegen.

Dafür werden alle Busse und U-Bahnen, die sich zu diesem Zeitpunkt an einer Haltestelle oder in einer Haltebucht befinden, für eine Minute stehenbleiben. Die Fahrgäste sollen über Durchsagen informiert werden.

Titelfoto: NEWS5 / René Schröder

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