Verfolgungsjagd endet mit Crash: Beifahrer stirbt
Hamburg - Am frühen Samstagmorgen ist ein BMW-Fahrer zunächst vor der Polizei geflüchtet und hat anschließend einen schweren Unfall direkt vor dem Atlantic Hotel im Hamburger Stadtteil St. Georg verursacht. Dabei wurden zunächst drei Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Der Beifahrer des Fluchtautos verstarb wenig später im Krankenhaus.
Wie ein Sprecher des Lagedienstes gegenüber TAG24 mitteilte, geriet der Unfallverursacher gegen 6.15 Uhr in eine Polizeikontrolle am Doormannsweg. Der BMW-Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale und "flüchtete mit hoher Geschwindigkeit", so der Sprecher.
Die Flucht endete auf der Höhe des Luxushotels an der Kreuzung "An der Alster" und "Kennedybrücke", wo der BMW im Gegenverkehr mit einem Transporter kollidierte.
Bei dem Unfall wurden drei Menschen verletzt. Die beiden Insassen des flüchtenden Fahrzeugs erlitten nach ersten Angaben "mindestens schwere Verletzungen".
Wie die Polizei mitteilte, musste der Beifahrer noch an der Unfallstelle reanimiert werden. Sein Zustand war zunächst kritisch, wenig später erlag er jedoch im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie ein Sprecher gegenüber TAG24 bestätigte.
Der Fahrer des Transporters erlitt leichte Verletzungen
Der Fahrer des Transporters wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht und wurde nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt.
Der Einsatz läuft aktuell noch. Die Kennedybrücke ist stadteinwärts vollständig gesperrt, stadtauswärts ist sie inzwischen wieder freigegeben, so der Sprecher.
Erstmeldung am 31. Januar um 8 Uhr, aktualisiert um 8.39 Uhr.
Titelfoto: Lenthe-Medien
