Hättet Ihr das gedacht? So hat sich Hessens Bevölkerung seit 1946 verändert

Von Jens Albes

Wiesbaden - Seit mehr als einem halben Jahrhundert sterben in Hessen jährlich mehr Menschen als geboren werden. Dennoch stieg die Einwohnerzahl wegen Zuzügen phasenweise weiter an.

Die Veränderung fällt deutlich aus. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Das teilte das Statistische Landesamt in Wiesbaden mit. Seit der Entstehung des Bundeslandes Hessen und seiner ersten Bevölkerungszählung vor 80 Jahren ist die Zahl der Bürgerinnen und Bürger bis heute sogar um mehr als die Hälfte gewachsen.

Die Behörde erläuterte mit Blick auf das Jubiläum: 3.995.678 Hessinnen und Hessen waren es noch im Jahr 1946 - und stolze 6.280.793 im Jahr 2024.

Am stärksten wuchs die Bevölkerung in den ersten Jahren bis 1950 - nach dem Zweiten Weltkrieg fanden Hunderttausende Heimatvertriebene aus dem Osten und Südosten Europas ein Zuhause.

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Auch in den Fünfziger- und Sechzigerjahren gab es laut dem Statistischen Landesamt deutliche Zuwächse wegen der Anwerbung ausländischer Arbeiter und bald hoher Geburtenraten.

Beginnend in den Siebzigern registrierten die Statistiker auch Jahre mit einem Rückgang der Bevölkerung.

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Das Rekordjahr war 2021

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung 1990 stieg die Einwohnerzahl Hessens wieder deutlich an und überschritt 1995 die Marke von sechs Millionen Menschen. Dann flaute diese Entwicklung ab - bis es von 2014 an erneut mehr Zuwächse gab.

Das Rekordjahr der Bevölkerung bisher war 2021 mit 6.295.017 Einwohnerinnen und Einwohnern.

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