Hessen schiebt vier Straftäter nach Afghanistan ab

Wiesbaden - Vier Straftäter aus Hessen sind nach Afghanistan abgeschoben worden.

Am Dienstagmorgen wurde ein Abschiebeflug nach Afghanistan durchgeführt.  © Sebastian Willnow/dpa

Das Land habe sich an einem Abschiebeflug des Bundesinnenministeriums beteiligt, bei dem 31 afghanische Staatsangehörige von Leipzig aus in ihre Heimat gebracht worden seien, teilte Hessens Innenminister Roman Poseck (56, CDU) mit.

Die meisten Abgeschobenen seien wegen schwerer und schwerster Straftaten verurteilt gewesen.  

"Die heutige Abschiebung nach Afghanistan ist ein weiteres Ergebnis der Anstrengungen der Bundesregierung, afghanische Straftäter in ihr Land zurückzuführen", erklärte Poseck.

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Die vier Straftäter aus seinem Bundesland wurden den Angaben zufolge unter anderem wegen Körperverletzung, Vergewaltigung, Diebstahl und Beihilfe zum Raub verurteilt. Sie saßen in Haft. 

"Es handelt sich um Straftäter, die eine Gefahr für unsere Sicherheit dargestellt haben", so Poseck. "Der heutige Abschiebeflug hat unser Land damit auch sicherer gemacht. Das ist auch ein wichtiges Signal für das Funktionieren unseres Rechtsstaats."

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Der Minister kündigte an, dass künftig auch ausreisepflichtige volljährige Männer nach Afghanistan abgeschoben würden - und zwar insbesondere diejenigen, die schlecht integriert seien und Sozialleistungen beziehen würden.

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