Frankfurt am Main - Das war nicht die beste Idee - und vor allem keine lustige! Ein Mann (59) aus Frankreich hat mit einem Scherz über eine Bombe in seinem Gepäck selbst seine geplante Weiterreise zumindest vorerst verhindert.
Der Reisende war laut der Bundespolizeidirektion des Frankfurter Flughafens am 16. März auf dem Weg in seine Heimat. Bis dahin lief alles nach Plan.
Bei der Sicherheitskontrolle wurde das Gepäck des Franzosen nachkontrolliert, wobei den Angaben nach ein Sprengstofftest zunächst positiv anschlug.
Die daraus resultierende Verlockung war für den 59-Jährigen wohl zu groß. Er gab gegenüber den Kontrollkräften vor Ort an, dass sich eine Bombe in der Tasche befinde. Gegenüber den alarmierten Bundespolizisten wiederholte er seine Äußerung.
Es war ein schlechter Scherz - mit heftigen Folgen.
Weitere Maßnahmen wurden ausgelöst. Diese konnten erst beendet werden, als Spezialkräfte das Handgepäck als ungefährlich einstuften. Der Mann wurde daraufhin vom Weiterflug ausgeschlossen, gegen ihn wird nun ermittelt.