Spektakuläre Brückensprengung an Autobahn

Von Michael Bauer

Eichenzell - Es hat ordentlich geknallt: In Osthessen wurde eine alte Brücke an der A7 gesprengt. Sie war dem Verkehrsaufkommen auf der Strecke nicht mehr gewachsen.

So sah die bereits präparierte Brücke an der A7 bei Eichenzell vor der Sprengung aus.
So sah die bereits präparierte Brücke an der A7 bei Eichenzell vor der Sprengung aus.  © Jason Tschepljakow/dpa

An der A7 bei Eichenzell sind zwei alte Teile der Talbrücke Thalaubach gesprengt worden. Die Sprengung in der Nähe des Fuldaer Kreuzes verlief ersten Angaben der Autobahn GmbH zufolge wie geplant.

"Die Brücke liegt, wie sie liegen soll", sagte ein Sprecher. Diese Angaben würden noch durch einen genaueren Blick der Experten vor Ort überprüft.

Zwischen dem Dreieck Fulda in Hessen und der Anschlussstelle Bad Brückenau-Volkers in Bayern soll die A7 heute noch bis voraussichtlich 16 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt bleiben. Es sind Umleitungen eingerichtet.

Sorge um Jugendliche in Hessen: Immer häufiger Angststörungen
Hessen Sorge um Jugendliche in Hessen: Immer häufiger Angststörungen

Die aus dem Jahr 1968 stammende alte Brücke war nach Angaben der Autobahn GmbH der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen.

Ein erstes neues Teilbauwerk wurde im vergangenen August fertiggestellt. Der Verkehr läuft derzeit zweispurig in beide Fahrtrichtungen über diese bereits fertige Brücke.

Nach der Sprengung lagen die beiden alten Teile der Talbrücke Thalaubach wie gewünscht auf den aufgeschütteten Erdhügeln am Boden.
Nach der Sprengung lagen die beiden alten Teile der Talbrücke Thalaubach wie gewünscht auf den aufgeschütteten Erdhügeln am Boden.  © Jason Tschepljakow/dpa

Projekt kostet insgesamt mehr als 100 Millionen Euro

Den Angaben zufolge soll bis voraussichtlich Ende 2027 das zweite Teilbauwerk für die zukünftige Richtungsfahrbahn Würzburg fertig sein. Danach soll bis 2030 die Strecke an die veränderte Lage der neuen Brücke angepasst werden.

Die Kosten des Gesamtprojekts werden mit rund 115 Millionen Euro angegeben.

Titelfoto: Jason Tschepljakow/dpa

Mehr zum Thema Hessen: