Wetter-Chaos trifft Hessen: An 450 Schulen fällt der Unterricht am Montag aus

Von Christine Schultze

Korbach/Friedberg - Seid bloß vorsichtig auf den Straßen! Schnee und Glätte haben am ersten Schultag nach den Winterferien zu einem erheblichen Unterrichtsausfall an rund 450 Schulen in Hessen geführt.

An vielen Schulen in Hessen findet aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse am Montag kein Unterricht statt. (Symbolbild)  © Arne Dedert/dpa

Die entsprechenden Entscheidungen hätten die Schulen jeweils vor Ort in Abstimmung mit den Schulämtern getroffen, sagte eine Sprecherin des hessischen Bildungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Montagvormittag zur Lage.

Dass regional und vor Ort entschieden werde und nicht alle landesweit rund 1800 öffentlichen Schulen den Präsenzunterricht aussetzen, sei angesichts der regional unterschiedlichen Wetterlage entsprechend "der richtige Weg".

Über Homepages, E-Mail und soziale Netzwerke informierten Schulen die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern über die Unterrichtsausfälle.

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Stattdessen würden teils Arbeitsaufträge zur Verfügung gestellt, so die Ministeriumssprecherin.

Viele Schulen böten zudem eine Notbetreuung an.

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Deutscher Wetterdienst hatte für Teile Hessens Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben

Auf den Straßen kann es spiegelglatt sein. (Symbolbild)  © Lars Penning/dpa

Betroffen waren demnach beispielsweise zahlreiche Schulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg, im Wetteraukreis sowie im Rheingau-Taunus-Kreis, der Schüler und Eltern via Instagram gebeten hatte, auf die Webseite der jeweiligen Schule zu schauen und sich aufgrund des Wetters selbst zu informieren.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für Teile Hessens eine Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben.

Am Vortag hatte das Bildungsministerium auf Anfrage erklärt: "Derzeit werden für Hessen Anfang der Woche keine extremen Witterungsverhältnisse gemeldet." Deshalb sei bisher noch "von einem normalen Schulstart nach den Ferien auszugehen".

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Dazu erklärte die Ministeriumssprecherin, die Wetterlage sei schwer einzuschätzen gewesen, deshalb seien die kurzfristigen Entscheidungen eine gute Lösung.

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