Wie häufig sind eigentlich Messer bei Straftaten in Hessen im Spiel?
Von Christine Schultze
Wiesbaden - Das Landeskriminalamt registriert jährlich mehrere Tausend Straftaten in Hessen, bei denen Täter Messer bei sich haben. Doch wie viele waren es im vergangenen Jahr genau?
Wichtig: Zu dem sogenannten "Tatmittel Messer" zählen beispielsweise auch Dolche, Haushalts- oder Küchenmesser, Taschenmesser, Spring- und Fallmesser, Teppichmesser, Butterfly-Messer und Bajonett. Die Bandbreite ist demnach also groß.
Für das zurückliegenden Jahr weist die polizeiliche Kriminalstatistik insgesamt 5078 Taten aus, bei denen Messer zumindest mitgeführt wurden - dabei sind alle Tatorte eingeschlossen, also sowohl der öffentliche als auch der häusliche Bereich.
Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 5026 Fälle.
Insgesamt 1313 Menschen wurden im vergangenen Jahr durch Messer bei Straftaten verletzt, 16 Menschen davon erlitten tödliche Verletzungen.
Titelfoto: Paul Zinken/dpa