Indien - Die Masche ist nicht neu, keimt offenbar aber wieder auf. Das Internet ist voll von Beispielen über sogenannte "restaurant dating scams" (Dating-Verarsche in Restaurants). Also Obacht, wenn Euch Euer Geld lieb ist!
Über Dating-Apps wird arglosen Opfern schöne Augen gemacht, um sie dann bei echten Treffen über den Tisch zu ziehen.
Zurück bleiben Scham, Misstrauen gegenüber neuen Partnern und vor allem - leere Geldbeutel. Times Now News hat einige Fälle zusammengefasst und gibt Tipps, worauf Ihr bei Euren Dates achten solltet.
Ein Mann aus Indien verabredete sich zum Beispiel mit einer Online-Bekanntschaft in einem Café, dass er laut eigener Aussage eigentlich gar nicht mochte. Sie bestellte ein Glas Rotwein, zudem gab es einen Salat und einen Teller Nudeln. Kostenpunkt 18.000 Rupien (rund 164 Euro). "Ich war geschockt", schrieb der Inder, dessen Monatsgehalt umgerechnet nur 230 Euro betragen würde, bei Reddit.
Ein weiterer Inder schrieb von horrenden Rechnungen (etwa 220 Euro) für ein paar Wodka-Shots, andere Betroffene - auch aus Europa - schilderten ähnliche Beispiele.
Bande samt Restaurantmanager nach Betrug verhaftet
In Mumbai (Indien) häuften sich die Fälle derart, dass die Polizei Ermittlungen aufnahm und tatsächlich eine Bande dingfest machen konnte. Ihre Masche auch hier: mit Fake-Profilen im Internet arglose Männer zu "Dates" in Kneipen locken, um sie dort abzuzocken.
Insgesamt seien 22 Personen, darunter einen Restaurantmanager, wegen Betrugs verhaftet worden.
Damit Ihr nicht in die Scam-Falle tappt, solltet Ihr darauf achten, ob Eure Dates partout auf ein bestimmtes Restaurant oder eine Bar beim ersten Treffen bestehen. Schaut zudem, wie viele Online-Bewertungen das Lokal erhalten hat und bestellt nie, ohne zuvor einen Blick auf die Speisekarte und die Preise geworfen zu haben.
Sollte Euch trotzdem etwas "spanisch" vorkommen, dann hat Times Now News den ultimativen Tipp parat: einfach abhauen!