Mann entgeht fieser Betrugsmasche an der A61: Polizei warnt vor "Autobahngold"

Ludwigshafen - Nach einem Verdachtsfall warnt die Polizei in Ludwigshafen vor der Betrugsmasche mit sogenanntem "Autobahngold".

Die Betrüger täuschen eine Notlage mit dem Auto vor und bitten dann um Treibstoff oder Geld, für das sie minderwertigen oder gefälschten Schmuck anbieten. (Symbolbild)  © 123rf/fotosemeer

Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte sich am Donnerstagabend gegen 21 Uhr ein Mann bei der Polizei gemeldet und von einem Auto mit polnischen Kennzeichen berichtet, das im Bereich der Einmündung der L532 zur A61 stand. Mehrere Personen hätten in dem Fahrzeug gesessen.

Der Mann sei dann angesprochen und um Diesel gebeten worden: Dem Auto der Gruppe sei der Sprit ausgegangen. Als Gegenleistung habe ihm sein Gesprächspartner einen Goldring zum Tausch angeboten. Der Mann sei aber nicht darauf eingegangen und verständigte kurz darauf die Polizei.

Eine Streife wurde zu der Stelle geschickt, doch der Wagen war mittlerweile nicht mehr dort anzutreffen.

Anzeige

Obwohl sich keine weiteren Zeugen oder sogar Geschädigte bislang bei der Polizei gemeldet haben, warnt der Sprecher in diesem Zusammenhang dennoch eindringlich vor der "Autobahngold"-Masche.

Hierbei täuschten Betrüger eine Notlage mit dem Auto vor - also wie in diesem Fall Spritmangel oder auch eine Panne. Sie würden dann um Geld oder Benzin bitten und dafür minderwertigen oder gefälschten Schmuck anbieten.

Mehr zum Thema Betrugsfälle: