"Quishing"-Falle an der Ladesäule: Neue Betrugsmasche zielt auf E-Auto-Fahrer

Schwabenheim an der Selz - Vorsicht vor der Betrugsmasche "Quishing"! Ein kurzer Scan mit dem Smartphone und plötzlich droht Ärger mit der Kreditkarte. Was für viele E-Auto-Fahrer zum Alltag gehört, hätte für einen Mann aus Rheinhessen beinahe unangenehme Folgen gehabt.

Beim Scannen des QR-Codes an Ladesäulen sollten E-Auto-Fahrer besser zweimal hinschauen. (Symbolfoto)
Beim Scannen des QR-Codes an Ladesäulen sollten E-Auto-Fahrer besser zweimal hinschauen. (Symbolfoto)  © 123RF/littlekop

Laut Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am 9. März an einer öffentlichen Ladesäule auf dem Marktplatz in Schwabenheim an der Selz.

Demnach wollte ein Mann dort wie üblich sein Elektrofahrzeug laden. An der Säule befand sich ein Aufkleber mit einem QR-Code, der angeblich vom Anbieter "RWE" stammte und den Ladevorgang freischalten sollte.

Erst nach dem Scannen bemerkte der Geschädigte, dass etwas nicht stimmte. Die Ladesäule wird tatsächlich vom Anbieter "EWR", nicht von "RWE" betrieben, und statt auf die Seite des Betreibers gelangte er über den QR-Code auf eine betrügerische Internetseite.

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Dort wurde offenbar versucht, seine Kreditkarte unberechtigt zu belasten. Eine Zahlungsfreigabe erfolgte jedoch nicht, sodass glücklicherweise kein finanzieller Schaden entstand.

"Quishing"-Betrugsmasche mit manipulierten QR-Codes

Die Polizei ermittelt nun. Ob es weitere ähnliche Fälle gibt, ist bislang nicht bekannt. Der Betreiber der Ladesäule wurde informiert, zudem sicherten Ermittler Spuren vor Ort.

Bei der Methode handelt es sich um sogenanntes "Quishing". Dabei bringen Täter manipulierte QR-Codes an öffentlichen Orten an, die Nutzer beim Scannen auf Phishing-Seiten führen, um an persönliche oder Zahlungsdaten zu gelangen.

Titelfoto: 123RF/littlekop

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