Welpen-Betrug! Frau überweist 370 Euro für Hund, den es gar nicht gibt

Zerbst (Anhalt) - Betrüger werden mit ihren Tricks und Maschen zunehmend dreist. So auch in Sachsen-Anhalt, wo eine junge Frau hinters Licht geführt wurde.

Eine Frau aus Zerbst ist auf eine Fake-Maltipoo-Verkaufsanzeige hereingefallen. (Symbolfoto)  © 123RF/natalishaimage

Nach Angaben von Polizeisprecherin Astrid Kuchta hatte sich die Frau auf die Suche nach einem Hundewelpen gemacht, wodurch sie auf eine scheinbar seriöse Online-Anzeige stieß.

"Ohne den Hund der Rasse Maltipoo persönlich in Augenschein genommen zu haben, überwies die Käuferin eine Anzahlung in Höhe von 180 Euro", so die Sprecherin weiter.

Kurz vor dem anvisierten Übergabetermin am 26. Januar fielen laut dem Verkäufer weitere Kosten für Futtermittel und einen Tierregistereintrag in Höhe von 190 Euro an, welche die junge Frau ebenfalls beglich. Nach Abschluss des Kaufvertrags sollten ihr diese dann zurückgezahlt werden.

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Als die Käuferin den Hund nicht erhielt, witterte sie schließlich den Betrug und verständigte die Polizei.

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Um Fälle wie diesen zu vermeiden, rät die Polizei vor Zahlungen per Vorkasse sowie Spontankäufen und der Inanspruchnahme von Lieferdiensten ab. Beim Handel mit Tieren sollte darauf bestanden werden, einen Kaufvertrag abzuschließen und vollständige Dokumente zu erhalten.

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