Update, 25. April, 17.39 Uhr: Geflohener Forensik-Insasse aus Köln stellt sich der Polizei in Berlin
Der gesuchte Forensik-Insasse, der am Mittwoch bei einem begleiteten Ausgang aus dem geschlossenen Vollzug geflohen war, hat sich am Flughafen Berlin-Brandenburg der Polizei gestellt.
Im Flughafengebäude habe sich der Gehörlose am Freitagabend mit Handzeichen an eine Streife gewandt, diese um Hilfe gebeten und sich auf Nachfrage ausgewiesen, teilen die Ordnungshüter mit. Die Einsatzkräfte hätten die Kommunikation demnach mithilfe einer elektronischen Textübersetzung durchgeführt.
Eine Überprüfung ergab schließlich, dass nach dem Mann gefahndet wurde.
Erstmeldung vom 23. April, 20.23 Uhr
Köln - In Köln wird aktuell nach einem entflohenen Mann aus dem geschlossenen Vollzug gefahndet!
Wie die Polizei mitteilte, sei der 44-jährige Ukrainer bei einem begleiteten Ausgang am gestrigen Mittwoch um 14.20 Uhr aus einem Pfarrhaus in der innerstädtischen Georgstraße geflohen.
Seitdem fehlt von ihm jede Spur! Nach Angaben der Beamten befindet sich der Gesuchte seit drei Jahren auf der forensischen Station der LVR-Klinik in Porz.
Der 44-Jährige wird folgendermaßen beschrieben:
- 1,77 Meter groß
- 50 Kilogramm schwer
- Vollbart zum Zopf gebunden
- trägt eine grüne Jacke
- gehörlos
- kann sich nur durch ukrainische Gebärdensprache verständigen
Die Polizei warnt Passanten eindringlich davor den Mann nicht anzusprechen und stattdessen sofort den Notruf zu wählen.
Außerdem wird darum gebeten, nicht zu nah an den Gesuchten heranzutreten.