Trio prügelt in Tram auf Mann ein und raubt Ehering: Zweiter Gesuchter ermittelt

Update, 13. Juni, 18.47 Uhr: Zweiter Tatverdächtiger nach Hinweis identifiziert

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Polizei auch einen zweiten Tatverdächtigen ermitteln, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der dritte mutmaßliche Täter ist weiterhin unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Update, 17. Mai, 15.36 Uhr: Erster mutmaßlicher Täter stellt sich

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hat die Fahndung nach den Tatverdächtigen erste Früchte getragen. Demnach hat sich einer der Gesuchten gestellt.

Die Suche nach seinen beiden Begleitern dauert an.

Fahndungsmeldung vom 13. Mai, 12.47 Uhr

Berlin - Die Berliner Polizei fahndet nach einem Brutalo-Trio. Sie sollen vor vier Monaten in Gesundbrunnen einen 45 Jahre alten Mann angegriffen und ausgeraubt haben.

Die Polizei fahndet mit Bildern aus der Überwachungskamera weiter nach einem jungen Mann.
Die Polizei fahndet mit Bildern aus der Überwachungskamera weiter nach einem jungen Mann.  © Polizei Berlin (Bildmontage)

Den Polizeiangaben zufolge waren das Trio sowie der 45-Jährige am 14. Januar gegen 1.50 Uhr mit der Tram (M13) unterwegs.

Kurz vor der Attacke soll er die jungen Männer darum gebeten haben, nicht in der Straßenbahn zu rauchen.

Als der Mann schließlich an der Haltestelle Drontheimer Straße ausstieg, passierte es: Die Gesuchten sollen ihn zu Boden geprügelt und auf ihn eingetreten haben.

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Anschließend schnappte sich das Brutalo-Trio sein Handy sowie den Ehering. Nun fahndet die Polizei nach den Schlägern.

Die Beamten beschreiben die Tatverdächtigen wie folgt:

  • circa 20 bis 25 Jahre alt
  • zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß
  • schlanke Statur
  • sprachen akzentfreies Deutsch
  • trugen dunkle Kleidung
Alle Beteiligten waren mit der M13 unterwegs.
Alle Beteiligten waren mit der M13 unterwegs.  © Polizei Berlin

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 (Nord) in der Pankstraße 29 in Wedding unter der Rufnummer (030) 4664-173131, per E-Mail an Dir1K31@polizei.berlin.de oder über die Internetwache entgegen. Selbstverständlich können sich Zeuginnen und Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden

Titelfoto: Polizei Berlin (Bildmontage)

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