Miese Masche auf WhatsApp und Snapchat: Mann soll 21 Kinder im Netz missbraucht haben

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Von Stefanie Järkel

Heidelberg/Karlsruhe - Ein 32-Jähriger aus der Nähe von Heidelberg soll über das Internet mehr als 20 Mädchen dazu gebracht haben, ihm von sich selbst angefertigte pornografische Inhalte zu übersenden.

Der Mann gab sich als jugendlich aus und ließ sich kinderpornografische Inhalte schicken. (Symbolfoto)
Der Mann gab sich als jugendlich aus und ließ sich kinderpornografische Inhalte schicken. (Symbolfoto)  © Malin Wunderlich/dpa

Das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg hat Anklage unter anderem wegen des Verdachts des mehrfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern gegen den Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis erhoben, wie das Zentrum mitteilte.

Die Opfer im Alter von 8 bis 13 Jahren kommen laut dem Landgericht Heidelberg aus ganz Deutschland. Das Verfahren am Landgericht soll demnach am 6. Juli beginnen.

Laut der Mitteilung steht der Mann im Verdacht, zwischen 2023 und 2025 zahlreiche Mädchen unter 14 Jahren über Messenger-Dienste kontaktiert zu haben. Dem Landgericht Heidelberg nach waren dies unter anderem Whatsapp und Snapchat.

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Ziel sei gewesen, kinderpornografische Inhalte zu erhalten. Dabei habe er den Mädchen vorgespielt, er sei selbst Jugendlicher oder Heranwachsender, hieß es weiter.

Dem Mann drohen bis zu zehn Jahre Haft

Innerhalb von drei Verhandlungsterminen soll das Urteil gefällt werden. (Symbolfoto)
Innerhalb von drei Verhandlungsterminen soll das Urteil gefällt werden. (Symbolfoto)  © Malin Wunderlich/dpa

Dann habe er die Mädchen dazu aufgefordert, ihm von sich selbst erstellte pornografische Inhalte zuzuschicken. Um dies zu erreichen, habe der Mann von sich selbst erstellte pornografische Inhalte an die Mädchen geschickt, vor allem Videos, wie das Landgericht mitteilte.

Schließlich hätten insgesamt 21 Mädchen dem heute 32-Jährigen von sich selbst angefertigte kinderpornografische Fotos und Videos übersandt. In einem weiteren Fall sei es beim Versuch geblieben.

Der Mann ist auch wegen der Herstellung von kinderpornografischen Inhalten in mehreren Fällen angeklagt, wie das Cybercrime-Zentrum mitteilte. Er wurde demnach im vergangenen November vorläufig festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft.

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Ihm werden laut Landgericht insgesamt 32 Taten vorgeworfen. Dem Mann drohen demnach bis zu zehn Jahre Haft.

Titelfoto: Bildmontage: Marijan Murat/dpa, Malin Wunderlich/dpa

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