Nach Zoff um gemeinsame Villa mit Abou-Chaker: Bushido siegt vor Gericht

Von Wilhelm Pischke

Brandenburg an der Havel - Früher planten Bushido (47) und sein damaliger Manager, Arafat Abou-Chaker (50), gemeinsam ein Grundstück in Kleinmachnow zu beziehen. Nach ihrer Trennung kam es jedoch zu zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen. Jetzt hat ein Gericht zugunsten des Rappers entschieden.

Bushido (47) stehen nun mehrere Millionen Euro aus dem Zwangsversteigerungserlös zu.  © Annette Riedl/dpa

Man habe "eine Berufung des Herrn Abou-Chaker zurückgewiesen", sagte eine Sprecherin des Gerichts. Dem Rapper stünden somit rund 3,8 Millionen Euro aus dem Zwangsversteigerungserlös zu, sagte eine Sprecherin des Gerichtes.

Das Villenensemble und die Grundstücke mit einer Gesamtfläche von mehr als 16.600 Quadratmetern waren beim Amtsgericht Potsdam für rund 7,4 Millionen Euro versteigert worden. Als einziger Bieter war ein 21 Jahre alter Sohn des ehemaligen Managers zum Zuge gekommen. Der Verkehrswert der Immobilie war mit 14,8 Millionen Euro beziffert worden. Das Gebot des 21-Jährigen entsprach der Mindestsumme, die geboten werden musste. 

Bushido hatte mit seinem ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker in Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) vor Jahren ein riesiges Grundstück mitsamt mehreren Villen erworben.

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Beide planten ursprünglich, dort mit ihren Familien zu leben. Doch dann kam es zum Bruch zwischen Bushido und seinem damaligen Manager. Seit ihrer Trennung stritten sie sich in verschiedenen Verfahren vor Gericht.

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Bushido und Arafat Abou-Chaker (50) hatten ursprünglich vor, gemeinsam mit ihren Familien auf dem Grundstück zu leben.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die 3,8 Millionen Euro, die nun dem Rapper zufließen sollen, waren zuvor bei Gericht hinterlegt worden, nachdem Abou-Chaker Berufung eingelegt hatte. Bushido hatte auf die Freigabe der 3,8 Millionen geklagt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

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