Dreiste Betrugsmasche bringt Ganoven hinter Gitter

Chemnitz - Wie dreist ist das? Arpad H. (34) sprach auf der Straße zwei Passanten (Vater und Tochter) an und zog daraufhin eine Masche ab, an deren Ende er das Auto des Vaters klaute - jedoch ohne Erfolg.

Der Angeklagte sprach in der Clausewitzstraße einen Vater und seine Tochter an.  © Ralph Kunz

Es ist nicht das erste Mal, dass der Gewohnheitsverbrecher Arpad H. vor dem Chemnitzer Amtsgericht stand. Bereits in der Vergangenheit musste sich der Tscheche wegen Mehrfach-Betrugs verantworten. So gab er sich unter anderem als Heizungsprüfer aus, um Rentner zu täuschen und an ihre Wertsachen zu gelangen. Dafür musste er für zwei Jahre und acht Monate hinter Gitter.

Auch die Masche, für die Arpad am Donnerstag vor dem Amtsgericht stand, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. So sprach er am 6. April einen Vater und seine Tochter in der Clausewitzstraße in Chemnitz an.

Er verwickelte sie in ein Gespräch und überredete sie, mit deren Auto an verschiedenen Stellen Geld abzuholen, dass ihm angeblich zustünde.

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Wegen Diebstahls neun Monate Haft

Arpad H. (34) muss nach dem Urteil noch ein bisschen länger hinter Gittern verbringen.  © Harry Härtel/Haertelpress

Als Arpad jedoch mit leeren Händen zurückkam, stahl er in der Wohnung des Vaters schließlich den Zweitschlüssel und fuhr mit dem VW davon, um ihn zu verkaufen (Wert: 15.500 Euro).

Dies misslang jedoch und Arpad wurde geschnappt.

Weil der Betrüger geständig war und die Masche dazu diente, seine Drogensucht zu finanzieren, bekam er diesmal wegen Diebstahls neun Monate Haft - Arpad bleibt also noch ein wenig länger im Knast.

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