Wiesbaden - Das Gericht hat entschieden! Ein Mann (57) ist rund acht Monate nach dem schrecklichen Messerangriff in einem Park in Wiesbaden, bei dem ein 86-Jähriger sein Leben verloren hat, am Montag für die Tat verurteilt worden.
Der 57-Jährige wurde vom Landgericht Wiesbaden für schuldig befunden und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Dies erklärte eine Sprecherin.
Der zur Tatzeit im Mai des vergangenen Jahres 56 Jahre alte Mann hatte im Schlosspark im Stadtteil Biebrich 81 Mal auf sein völlig wehrloses Opfer, das dort spazieren gegangen war, brutal eingestochen. 54 dieser Messerstiche betrafen den Oberkörper.
Trotz aller Versuche der Rettungskräfte war der Senior noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen.
Täter und Opfer kannten sich den Angaben zufolge nicht. Es soll sich bei dem 86-Jährigen somit um ein reines Zufallsopfer gehandelt haben, das sterben musste, da der Verurteilte an jenem Tag die Absicht gehabt habe, einen älteren Menschen zu töten.
Anschließend soll er es demnach darauf angelegt haben, von den mit zahlreichen Beamten angerückten Polizeikräften am Tatort erschossen zu werden. Diese konnten den Messerangreifer stattdessen aber überwältigen und festnehmen.