Baby stirbt in Badewanne: Mutter mit schwerer Persönlichkeitsstörung
Von Annett Gehler
Erfurt - Im Prozess um den Tod eines Neugeborenen wird das Urteil gegen die Angeklagte erwartet.
In dem Verfahren muss sich die Mutter des Babys wegen Totschlags vor dem Landgericht Erfurt verantworten.
Die 38-Jährige hatte im Oktober 2023 im Weimarer Land allein in der heimischen Badewanne ein Mädchen zur Welt gebracht, das dann laut Staatsanwaltschaft im Wasser ertrank und erstickte. Die Schwangerschaft hatte sie verheimlicht.
Vor Gericht hatte die Angeklagte angegeben, das Baby sei bereits tot zur Welt gekommen. Laut der Rechtsmedizin kam das kleine Mädchen jedoch lebensfähig zur Welt.
Ein forensisch-psychiatrisches Gutachten hatte der Frau eine schwere Persönlichkeitsstörung bescheinigt. Wahrscheinlich wird am Mittwoch auch das Urteil gesprochen.
Titelfoto: Annett Gehler/dpa