Schlimmes Unglück in Sachsen-Anhalt: Mann bricht in See ein und stirbt

Gräfenhainichen - Trauriger Fund im Landkreis Wittenberg: Am Mittwochvormittag wurde ein Mann vermisst gemeldet, der zuvor mit seinen Hunden am Gröberner See unterwegs gewesen war, als Einziger aber nicht zurückkehrte. Zwar konnte der Gesuchte gefunden werden, doch Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Die Feuerwehr suchte am Mittwochvormittag nach einem vermissten 63-Jährigen, konnte ihn jedoch nicht retten.  © Facebook/Freiwillige Feuerwehr Jüdenberg

Die Polizei wurde um 9.51 Uhr alarmiert, wie ein Sprecher am Mittag mitteilte. Seinen Angaben zufolge war der 63-Jährige am Morgen mit seinen zwei Hunden am Gröberner See bei Gräfenhainichen unterwegs.

Die Tiere seien jedoch allein zur B107 zurückgekehrt, wo das Auto des Mannes stand. Dieser war weder dort noch in der näheren Umgebung auffindbar.

"Daher konnte nicht ausgeschlossen werden, dass er in einer Notlage sein könnte", so der Sprecher. Polizei und Feuerwehr suchten daraufhin das Gebiet um den See sowie das Gewässer selbst ab.

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Gegen 10.30 Uhr sei eine Person im Wasser gefunden worden. Die Einsatzkräfte konnten sie bergen und begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Jedoch ohne Erfolg, der Mann starb.

"Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um den Gesuchten, einen 63-Jährigen aus dem Landkreis Wittenberg", hieß es weiter.

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Medienberichten zufolge soll der See teilweise zugefroren und der Mann ins Eis eingebrochen sein. Die Kripo hat die Ermittlungen zu den Umständen seines Todes aufgenommen. Für Angehörige und Einsatzkräfte seien Seelsorger angefordert worden.

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