Starnberg - Drei indische Studenten haben im Juni 2025 einen unbeschwerten Tag mit einem Boot auf dem Starnberger See verbracht. Sie sprangen ins Wasser, kletterten wieder zurück, hatten Spaß - bis einer von ihnen unterging. Und erst an diesem Mittwoch (14. Oktober) aus dem Wasser geholt wurde.
Der 23-Jährige sei durch einen Taucher einer Spezialfirma aus München geborgen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Davon gehen die Ermittler aktuell zumindest bei dem Leichnam aus.
"Aktuellen Erkenntnissen zufolge handelt es sich um den vermissten 23-Jährigen", heißt es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.
Wie die Beamten am 16. Juni 2025 veröffentlichten, seien die jungen Studenten immer wieder ins Wasser gesprungen, bis es nach etwa 30 Minuten der Vermisste nicht mehr zurück ins Boot schaffte.
"Beide Freunde versuchten den Nichtschwimmer noch vor dem Untergehen zu retten, was ihnen jedoch nicht gelang", hieß es in einer Polizeimeldung vom Juni.
"Der Untergehende umklammerte die Helfer so sehr, dass diese selbst in Not gerieten und das Opfer nicht ins Boot bergen konnten."
Die alarmierten Rettungskräfte suchten daraufhin mit Drohnen, Suchhunden und einem Sonarboot nach dem Studenten. Vergebens. Seit dieser Woche jedoch herrscht traurige Gewissheit.