Mehr als 3000 Beamte im Einsatz: Bundesweite Kontrollen gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe

Von Volker Danisch

Bonn - Im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung überprüft der Zoll mit 3200 Beamten bundesweit Baustellen.

Mit regelmäßigen bundesweiten Schwerpunktaktionen will der Zoll die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung senken. (Symbolbild)  © Hauptzollamt Köln

Es gehe darum, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, ob Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden, ob Ausländer die erforderlichen Arbeitsgenehmigungen für die Beschäftigung besitzen und ob die Mindestlöhne eingehalten werden, teilte der Zoll mit.

Dazu würden das Personal befragt oder auch Geschäftsunterlagen überprüft. Die Prüfungen vor Ort seien oft nur der Auftakt für tiefgreifende Ermittlungen, erklärte der Zoll.

Die vorläufigen Ergebnisse der ganztägigen Kontrollen bis in die Abendstunden am Dienstag sollen am Mittwoch veröffentlicht werden.

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Mit regelmäßigen bundesweiten Schwerpunkt- und Sonderprüfungen solle die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung gesenkt werden.

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Der Zoll wies darauf hin, dass im Dachdecker-, Elektro-, Gerüstbauer- sowie Maler- und Lackiererhandwerk branchenspezifische Mindestlöhne gelten.

In allen anderen Branchen des Baugewerbes gelte der allgemeine gesetzliche Mindestlohn, der 13,90 Euro pro Stunde betrage.

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