Jungs sehen entsetzt zu: Mann vergewaltigt Hund auf Brücke

Thane (Indischer Distrikt in Maharashtra) - Verstörender Anblick für zwei Jungs im indischen Thane: Sie mussten mit ansehen, wie ein Mann (40) eine Straßenhündin vergewaltigte, berichtete kürzlich der "MumbaiMirror".

Die arme Hündin nach dem sexuellen Missbrauch.
Die arme Hündin nach dem sexuellen Missbrauch.  © Twitter/Screenshot/@myPALclub

Das Verbrechen fand Mitte Juli auf einer Fußgängerbrücke im Stadtviertel Wagle Estate statt. Die Jungs waren nachmittags auf dem Weg zu mehreren Streunern gewesen, weil sie diese laut "Gulf News" füttern wollten. 

Plötzlich sahen sie den 40-Jährigen bei der Vergewaltigung des Vierbeiners und informierten sofort Aditi Nair, einen Tierschützer aus der Region. Der meldete den Vorfall der Polizei, doch die zeigte sich laut dem Mann "zurückhaltend". 

Daraufhin schaltete sich die örtliche Tierschutzorganisation "PAL Thane" ein und veröffentlichte am 22. Juli Fotos der missbrauchten Hündin auf ihrer Twitter-Seite und am Folgetag zusätzlich ein Video auf Instagram. 

Dort schrieben sie unter anderem: "Das ist Rani, als wir sie nach dem Vorfall fanden. Ranis Fall ist der einer Tiervergewaltigung. Wie stehen die Chancen auf Gerechtigkeit in einem Fall von Tiervergewaltigung in einem Land, in dem menschliche Vergewaltigung nicht ernst genommen wird? Fast 0..."

Polizei reagierte auf die Wut in den sozialen Medien

Und weiter: "Aber DU kannst das ändern. Wenn wir Ranis Fall so weit teilen, dass er alle wichtigen Menschen in unserem Land erreicht, und sie beschließen, Rani zu helfen, können wir RANI Gerechtigkeit zukommen lassen... Wir müssen Tiervergewaltigung zu einer nationalen Angelegenheit machen und diese abscheuliche Tat verurteilen, und es müssen strenge Maßnahmen gegen den Täter ergriffen werden."

Tatsächlich kam kurz nach den Postings Bewegung in den Fall. Der Druck in den sozialen Medien und die Beschwerde von zwei Tieraktivisten zeigte Wirkung und zwang die Polizei, sich mit dem Fall auseinander zu setzen. 

Schließlich nahmen die Gesetzeshüter den Tagelöhner fest und leiteten ein Verfahren gegen ihn ein.

Titelfoto: Twitter/Screenshots/@myPALclub

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