Mutter geht verstört zur Polizei: Mein Sohn hat mich vergewaltigt!

Puttur Taluk (Indien) - Ein neuer Vergewaltigungsfall macht derzeit Schlagzeilen in Indien: Laut The Free Press Journal soll ein Mann seine Mutter (58) am 12. Januar in dem Dorf Kedambadi Village mehrfach sexuell missbraucht haben.

Eine Mutter (58) aus Indien hat Anzeige gegen ihren Sohn erstattet. Er soll sie vergewaltigt haben. (Symbolbild)
Eine Mutter (58) aus Indien hat Anzeige gegen ihren Sohn erstattet. Er soll sie vergewaltigt haben. (Symbolbild)  © 123RF/karich

Die verstörte 58-Jährige habe nach den Vorfällen in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, teilte die zuständige Polizeibehörde mit. Sie sei nach den Angriffen ihres Sohnes erkrankt, so die Ermittler. Zuvor habe die Frau jedoch Anzeige gegen ihren Nachwuchs erstattet. Ihre Vorwürfe wiegen dabei schwer.

Das Opfer schilderte seine schrecklichen Erlebnisse wie folgt: Sie sei am frühen Mittwochmorgen gegen 3 Uhr erstmals von ihrem Sohn angegriffen worden. Er habe sich zu diesem Zeitpunkt in ihr Zimmer geschlichen und sich auf sie gestürzt.

Da sie geschrien habe, sei ihr Sohn noch aggressiver geworden, habe sie geknebelt. Nachdem er sie vergewaltigt habe, soll er seine Mutter mit dem Tod bedroht haben, sofern sie die Sache nicht für sich behalten würde.

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Der Albtraum soll zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht vorbei gewesen sein. So habe ihr Sohn sie am nächsten Morgen noch ein weiteres Mal sexuell angegriffen.

Motiv des mutmaßlichen Täters derzeit unklar

Die Polizei teilte unterdessen mit, dass Mutter und Sohn unter einem Dach leben. In der Nacht der Übergriffe soll der Mann zunächst in seinem eigenen Zimmer schlafen gegangen sein, ehe er seine Mutter angriffen habe. Das Opfer werde momentan noch in dem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Der Angeklagte ist laut der Polizei verheiratet. Seine Frau soll jedoch nicht bei ihm leben, sondern im Haus ihrer Eltern. Was genau den Beschuldigten zu seinen Taten getrieben haben könnte, ist derzeit Teil der Ermittlungen.

Die Beamten haben den Sohn bereits verhört. Weitere Details haben sie bisher jedoch nicht bekannt gegeben.

Titelfoto: 123RF/karich

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