Tochter sagt Vater, dass sie von ihm schwanger ist: Der vergewaltigt sie noch am selben Tag

Murcia (Spanien) - Grausame Details bei einer Gerichtsverhandlung im spanischen Murcia. Dort stand ein Mann vor dem Provinzgericht, weil er seine eigene Tochter über Jahre vergewaltigt hat, berichtet aktuell EuroWeekly News.

Der Vater kannte keine Gnade, vergewaltigte seine Tochter immer wieder (Symbolbild).
Der Vater kannte keine Gnade, vergewaltigte seine Tochter immer wieder (Symbolbild).  © 123RF/Artit Oubkaew

Die inzestuösen Vergewaltigungen begannen im August 2016 und endeten im Januar 2018. Der Vater wollte durch den Missbrauch seiner Tochter seine sexuellen Wünsche befriedigen, wie das Gericht hörte.

Der Mann nutzte dabei schamlos aus, dass seine Frau bei der Arbeit war, während er sich immer wieder am gemeinsamen Kind verging und es vergewaltigte.

Als seine Tochter ihm eines Tages erzählte, dass sie von ihm geschwängert worden war, machte er sich trotzdem über sie her. Er begründete seine Vergewaltigung damit, dass er ihre Periode auslösen wollte.

Doch das Mädchen, dessen Alter EuroWeekly News nicht nannte, blieb schwanger. Als dem Mann klar wurde, dass nun alles aufzufliegen drohte, sagte er seiner Tochter, dass sie weiterhin schweigen sollte.

Außerdem erzählte der Angeklagte seinem Kind, dass er ins Gefängnis käme, sofern sie ihn verraten würde - und, dass er dann ihre Mutter im Stich lassen müsste.

15 Jahre Gefängnis

Der schreckliche Missbrauch seiner Tochter flog erst auf, als die Ehefrau des Mannes ihn mit der Schwangerschaft des Kindes konfrontierte.

Die Reaktion des Vaters fiel damals mehr als verdächtig aus. Statt näher nachzufragen, mit wem seine Tochter ein Kind erwartete, verzog er keine Miene. Seine Frau wunderte sich darüber so sehr, dass sie bei dem Mädchen nachhakte.

Schließlich brach die Tochter das Schweigen und erzählte ihrer Mutter, was ihr Vater ihr in all der Zeit angetan hatte. Die entsetzte Frau ging dann mit ihrem Kind zur Polizei. Kurz darauf ließ ihre Tochter eine Abtreibung vornehmen.

Das Gericht verurteilte den Mann für seine Taten zu 15 Jahren Haft. Außerdem muss er seiner Tochter 60.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew

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