Verstörendes Video: Mann schlägt auf armen Hund ein und ahnt nicht, was er damit auslöst

Edlington (Großbritannien) - Diese Bilder sind nur schwer zu ertragen: Josh R. (26) verprügelte am Freitag auf offener Straße und vor mehreren Zeugen seinen eigenen Hund Snoop im englischen Edlington. Immer wieder schlug der Brite dem armen Tier ins Gesicht, ließ es auch an seinem Halsband baumeln.

Brutal und hemmungslos prügelte Josh R. (26) auf seinen Hund Snoop ein.
Brutal und hemmungslos prügelte Josh R. (26) auf seinen Hund Snoop ein.  © Twitter/Screenshots/@CrimeLdn

Der 26-Jährige ahnte dabei wohl nicht, was er damit auslöste. Denn die Tat wurde nicht nur von einer Überwachungskamera mitgeschnitten, sondern auch noch auf Twitter verbreitet. Dort haben den verstörenden Clip am Sonntagmorgen (9 Uhr) bereits mehr als 130.000 Menschen gesehen. 

Josh R. sieht sich jetzt selbst als das Opfer, berichtet aktuell die "Daily Mail" über den Vorfall.

Zum einen liebe er seinen Hund in Wirklichkeit, zum anderen habe er nach der Veröffentlichung des Videos zahlreiche Morddrohungen erhalten. 

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R. teilte außerdem mit, dass er sich direkt am Freitag nach dem Vorfall der Polizei gestellt habe. Sein Hund habe bereits neue Besitzer und er sei "am Boden zerstört", seinen "besten Freund" verloren zu haben. "Ich habe den Hund geschlagen, ich gebe es zu, aber es war nicht bösartig. Ich war nur emotional, weil er zuvor an diesem Tag weggelaufen war...", erklärte Josh R. seine Tat.

Ein Auto habe den Vierbeiner bei einem Spaziergang überraschend erschreckt, woraufhin das Tier davongelaufen sei. 

Josh R. rechtfertigt seine schreckliche Tat

Josh R. behauptete weiter, nach Hause gegangen zu sein, um sein Fahrrad zu holen, damit er die angeblich verzweifelte Suche nach dem Hund ausweiten konnte. Dort habe Snoop jedoch bereits auf ihn gewartet, einige Leute waren bei dem Tier. 

Er sagte ferner, er habe den Menschen ein Bild von Snoop auf seinem Handy gezeigt und sei "von Emotionen überwältigt" worden, nachdem er zwei Stunden lang verzweifelt nach ihm gesucht hatte. "Es war eine Situation, in der ich so verärgert war, dass er weggelaufen war. Ich wusste nicht, ob ich ihn umarmen oder schlagen sollte... Ich wünschte, ich hätte ihn umarmt, das tue ich wirklich."

Es dauerte nicht lange und das Handy des Hundebesitzers klingelte. Ein Freund warnte ihn, dass ein Video der Tat bereits in den sozialen Medien viral ging. Josh R. sah den Clip erst, als er bei der Polizei war und die Beamten ihm das Material zeigten. "Es hat mir das Herz gebrochen, das hat es wirklich getan", sagte er.

Seinen Hund wird der junge Mann in jedem Fall nie wieder sehen. 

Titelfoto: Twitter/Screenshots/@CrimeLdn

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