Baby grausam zu Tode gequält - Video entlarvt die wahre Mörderin!

Manchester (England) - In England wurde eine Kindergärtnerin wegen der fahrlässigen Tötung eines neun Monate alten Babys, das sich in ihrer Obhut befand, für schuldig befunden.

Ein Baby in England wurde von einer Erzieherin zu Tode gequält. (Symbolbild)
Ein Baby in England wurde von einer Erzieherin zu Tode gequält. (Symbolbild)  © 123rf.com/vadlen

Kate Roughley aus Stockport hat während des gesamten Prozesses bestritten, für den Tod von Genevieve Meehan verantwortlich gewesen zu sein. Das kleine Mädchen starb, nachdem es in einer Kindertagesstätte mehr als 90 Minuten lang mit dem Gesicht nach unten an einen Sitzsack gefesselt war, geht aus einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft in Manchester hervor.

Eine Jury befand die 37-Jährige jedoch am Montag nach dem Prozess vor dem Manchester Crown Court des Totschlags für schuldig.

Aufzeichnungen aus einer Überwachungskamera aus dem Babyzimmer des Kindergartens zeigten bei der Erzieherin einen völligen Mangel an Fürsorge und Zärtlichkeit gegenüber dem Baby und eine völlige Missachtung seines Wohlergehens.

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"Aus irgendeinem unerklärlichen Grund hatte Kate Roughley eine Abneigung gegen Genevieve entwickelt, und das war für alle deutlich zu hören und zu sehen", geht aus der Mitteilung weiter hervor.

Roughley sei seit 17 Jahren in ihrem Beruf, ausgebildet und erfahren, weshalb sie gewusst haben muss, wie gefährlich es ist, ein so kleines Kind mit dem Gesicht nach unten auf den Sitzsack zu legen. Der Säugling sei zudem fest gewickelt gewesen, über ihm lag eine Decke.

Eineinhalb Stunden blieb das Baby ohne jegliche Aufsicht, seine Schreie und offensichtlichen Anzeichen von Verzweiflung wurden wiederholt ignoriert.

Videoaufnahmen überführen die Mörderin

Ein Gericht in England befand eine Kindergärtnerin des Mordes für schuldig. (Symbolbild)
Ein Gericht in England befand eine Kindergärtnerin des Mordes für schuldig. (Symbolbild)  © 123rf.com/danielt1994

"Roughley wurde damit beauftragt, sich um Genevieve zu kümmern. Es ist schwer zu verstehen, wie jemand in einer solchen Vertrauensposition das Wohlergehen und Leben eines Kindes so sehr missachten kann. Ihre Handlungen und Unterlassungen hatten verheerende Folgen", hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Polizei und Sanitäter wurden am 9. Mai 2022 in die Kita gerufen, nachdem gemeldet wurde, dass ein Baby nicht mehr reagiere. Beim Eintreffen der Rettungskräfte atmete Genevieve nicht mehr. Trotz aller Bemühungen vor Ort und später in einem Krankenhaus konnte das kleine Wesen nicht wiederbelebt werden.

Die Ermittlungen führten schließlich zu Roughley als Täterin. Zunächst behauptete sie, regelmäßig - mindestens alle fünf Minuten - nach Genevieve gesehen zu haben.

Die Videoaufnahmen überführten Roughley der Lüge und als Mörderin, denn die Frau hatte mehrmals die Möglichkeit, Genevieves Tod noch zu verhindern.

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Stattdessen hörte man sie sagen: "Genevieve, geh nach Hause", "Hör auf, zu jammern" und sie bezeichnete das Baby als "abscheulich".

Nach dem Schuldspruch vom Montag wird Roughley am heutigen Mittwoch verurteilt.

Titelfoto: 123rf.com/vadlen

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