Stumpfe und spitze Gewalt: Hat eine Frau (79) ihren Ehemann brutal ermordet?

Hanau/Hasselroth - Die Ermittler sprechen von "stumpfer und spitzer Gewalteinwirkung"! Ein im südosthessischen Hasselroth bei Hanau aufgefundener Toter wurde allem Anschein nach brutal ermordet. Die 79 Jahre alte Ehefrau des toten 85-Jährigen gilt als dringend tatverdächtig!

Fund einer männlichen Leiche in einem Wohnhaus in Hasselroth bei Hanau: Noch am Mittwoch fanden umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung statt. (Symbolbild)
Fund einer männlichen Leiche in einem Wohnhaus in Hasselroth bei Hanau: Noch am Mittwoch fanden umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung statt. (Symbolbild)  © Johannes Krey/dpa-Zentralbild/dpa

Die Leiche des Mannes wurde bereits am gestrigen Mittwochmorgen von Einsatzkräften des Rettungsdienstes in einem Wohnhaus in der Mittelstraße aufgefunden, wie die zuständige Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei am heutigen Donnerstag gemeinsam mitteilten.

"Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen", ergänzte ein Sprecher.

Die Gesamtsituation sprach offenbar sehr für ein Gewaltverbrechen, denn die herbeigeeilte Polizei nahm noch am Mittwoch vor Ort die 79-jährige Ehefrau des Toten unter dringendem Tatverdacht fest. Ein Haftrichter beim Amtsgericht Hanau ordnete am Donnerstagnachmittag den Vollzug der Untersuchungshaft an.

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Am Mittwoch wurden zudem umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung in dem Haus in Hasselroth durchgeführt.

Den Einsatzkräften von Rettungsdienst und Polizei muss sich beim Auffinden der Leiche ein blutiges Bild geboten haben.

Bluttat in Hasselroth bei Hanau: 85-jähriger Mann starb "infolge stumpfer und spitzer Gewalteinwirkung"

An dem toten 85-Jährigen wurde noch am späten Mittwochabend im gerichtsmedizinischen Institut in Frankfurt am Main eine Obduktion durchgeführt. Nach deren vorläufigem Ergebnis starb der Mann "infolge stumpfer und spitzer Gewalteinwirkung".

Zu den Hintergründen der Bluttat in Hasselroth bei Hanau sei noch vieles unklar, fügte der Sprecher weiter hinzu. Informationen zu der oder den Tatwaffen wurden nicht mitgeteilt. Auch zu den möglichen Motiven der 79-jährigen Verdächtigen gebe es noch keine Erkenntnisse.

Alle diese Fragen seien "Teil der umfassenden und andauernden Ermittlungen, die aktuell wegen des Verdachts des Mordes geführt werden", hieß es abschließend.

Titelfoto: Johannes Krey/dpa-Zentralbild/dpa

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