Messer-Mord in Dresdner Innenstadt? Polizei sperrt Straßen und sichert Spuren!

Dresden - In der Dresdner Innenstadt kam es auf offener Straße zu einem Tötungsdelikt. Die Polizei sperrte verschiedene Fahrwege rund um den Kulturpalast ab.

Schloßstraße und Rosmaringasse am Kulturpalast wurden in der Nacht abgesperrt.
Schloßstraße und Rosmaringasse am Kulturpalast wurden in der Nacht abgesperrt.  © Roland Halkasch

Tatort war die Kreuzung Schloßstraße/Rosmaringasse im Dresdner Stadtzentrum am Sonntagabend, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. 

Demnach wurden zwei Männer (53, 55) aus Nordrhein-Westfalen hinter dem Kulturpalast von einer unbekannten Person angegriffen. 

Zeugen fanden die beiden Männer später auf der Schloßstraße und alarmierten den Rettungsdienst, der sie sofort in Krankenhäuser brachte. Jedoch verstarb der 55-Jährige dort wenig später.

Gegen 21.30 Uhr sperrten die Beamten den Bereich um den Tatort ab und stellten verschiedene Beweise sicher. 

Darunter befand sich auch ein großes Küchenmesser, welches mutmaßlich als Tatwaffe gelten könnte. Die Beamten bestätigten den Fund am Nachmittag und erklärten, dass es in Zusammenhang mit der Tat steht. Wie genau, wird jedoch noch ermittelt.

Nach dem Täter wurde sofort gefahndet.

Täter weiter auf der Flucht, Fährtenspürhund im Einsatz

Viele Spuren deuten auf ein Tötungsdelikt hin.
Viele Spuren deuten auf ein Tötungsdelikt hin.  © Roland Halkasch

Noch am späten Abend kam ein Fährtenspürhund zum Einsatz, um die Spur des flüchtigen Täters aufzunehmen. Offenbar verlor sich diese jedoch in der Umgebung des Tatortes.

Die genauen Umstände des Unglücks sind noch nicht bekannt. 

Die Ermittler suchen nach Zeugen. Wer etwas gesehen hat, soll sich telefonisch (0351/4832233) melden.

Auch ein blutverschmiertes Messer konnten die Beamten am Tatort sicherstellen.
Auch ein blutverschmiertes Messer konnten die Beamten am Tatort sicherstellen.  © Roland Halkasch

Aus "ermittlungstaktischen Gründen" wollen die Beamten im Moment keine weiteren Details preisgeben.

Titelfoto: Montage: Roland Halkasch (2)

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