Mord nach 30 Jahren: Mann tötet seine Grundschul-Lehrerin mit 101 Messerstichen!

Belgien - Grausames Verbrechen in Belgien: Ein 37-Jähriger hat gestanden, dass er seine ehemalige Grundschullehrerin brutal ermordet hat - angeblich hätte sie ihn vor 30 Jahren als Schüler nicht korrekt behandelt.

Nach monatelangen Ermittlungen schnappte die Polizei endlich den mutmaßlichen Mörder der Grundschullehrerin Maria Verlinden. (Symbolbild)
Nach monatelangen Ermittlungen schnappte die Polizei endlich den mutmaßlichen Mörder der Grundschullehrerin Maria Verlinden. (Symbolbild)  © robertvanthoenderdaal/123rf

Wie unter anderem der englische Guardian berichtete, wurde Gunter Uwents am vergangenen Sonntag verhaftet und gab inzwischen gegenüber der Polizei zu, was er seiner Ex-Lehrerin Maria Verlinden angetan hatte.

Demnach soll der inzwischen 37 Jahre alte Mann die damals 59-Jährige im November 2020 in ihrem Haus in der belgischen Ortschaft Noorderwijk (nahe Antwerpen) besucht und sie anschließend umgebracht haben - und zwar mit insgesamt 101 Messerstichen!

Nachdem die Leiche der Frau in ihrer Küche gefunden wurde, blieb das Verbrechen 16 Monate lang ungeklärt. Die Ermittler entdeckte zwar Hunderte DNA-Spuren, konnten den Täter aber trotzdem nicht identifizieren.

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Laut der zuständigen Staatsanwaltschaft erzählte Gunter Uwents allerdings im März 2021 einem Freund von dem Mord, der wiederum die Polizei alarmierte.

Nun wurde der 37-Jährige also verhaftet und bereits ein erstes Mal einem Richter vorgeführt. Aktuell sitzt er in Untersuchungshaft und wartet auf die Verhandlung seiner Mord-Anklage.

Mutmaßlicher Killer legt Geständnis ab: Als Kind sei er gemobbt worden, sein Mord-Opfer habe ihn damals ignoriert

Bleibt noch die Frage zu klären, warum der Belgier die 59-Jährige nach all dieser Zeit töten wollte. Dazu legte er laut lokalen Medienberichten ein umfassendes Geständnis ab.

Demnach sei der mutmaßliche Killer in den 1990er-Jahren als siebenjähriger Junge in der Schule von seinen Klassenkameraden "gemobbt und erniedrigt" worden - seine damalige Lehrerin Maria Verlinden habe ihm aber nicht geholfen und ihn sogar ignoriert.

"Wenn ich mich gemeldet habe, dann hat sie immer jemand anderen dran genommen, aber niemals mich. Und das hat mich sehr unglücklich gemacht", erklärte der Angeklagte gegenüber der Polizei.

Bei der Tat im November 2020 habe Gunter Uwents eigentlich nur mal wieder mit der Frau reden wollen, doch sie habe ihn ausgelacht und ihn "Trottel" genannt. Daraufhin griff er offenbar zum Messer und stach zu, mehr als einhundert Mal.

Titelfoto: robertvanthoenderdaal/123rf

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