Rettungskräfte finden toten 37-Jährigen in Wohnung: Polizei hat schrecklichen Verdacht

Mainz - Grausame Bluttat am vergangenen Wochenende in Rheinland-Pfalz. Dort fanden Rettungskräfte einen tödlich verletzten Mann. Nach einem Tag voller Ungewissheit bestätigte sich schließlich ein schrecklicher Verdacht der Polizei.

Für den 37-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. (Symbolfoto)
Für den 37-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. (Symbolfoto)  © 123rf/Jörg Hüttenhölscher

Wie ein Sprecher am heutigen Montag berichtete, wurde am Samstagabend gegen 19 Uhr die Leiche eines 37 Jahre alten Mannes in einer Wohnung im Stadtteil Bretzenheim entdeckt. Gefunden hatten ihn dort Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, die von der Frau des Verstorbenen zu dem Apartment beordert wurden.

Diese hatte zunächst nach ihrem Gatten gesucht und in der Folge feststellen müssen, dass die Tür des gemeinsamen Schlafzimmers verschlossen war und auf ihre Rückfrage keine Reaktion erhielt. Erst als die Sanitäter feststellen mussten, dass für den Mieter der Wohnung, jede Hilfe zu spät kam und zudem alle Anzeichen auf eine Gewalttat hindeuteten, alarmierten diese wiederum die Ordnungshüter.

Erste Ermittlungen wiesen direkt auf ein Tötungsdelikt - also einen Mord oder Totschlag - hin. Schnell wurde der Verdacht unter anderem auch auf den 17 Jahre alten Sohn des Toten gelenkt. Erschwerend für ihn: Fast 24 Stunden lang war er unauffindbar und offensichtlich auf der Flucht.

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Erst am gestrigen Sonntagmittag gelang es den Beamten, den Minderjährigen in Hessen widerstandslos festzunehmen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt scheint sich der Teenager noch nicht zu den schweren Vorwürfen gegen ihn geäußert zu haben.

Tötete 17-Jähriger seinen Vater? Ermittlungen laufen - Vorführung vor Haftrichter am Montag?

Somit befindet sich der Sohn des Verstorbenen vorerst weiterhin in Polizeigewahrsam. Der 17-Jährige soll im Laufe des Montags wohl vor einen Haftrichter geführt werden, sagte ein Polizeisprecher. Derweil hat die Staatsanwaltschaft in Mainz die Kriminalpolizei mit den weiteren Ermittlungen betraut.

Diese beschäftigen sich nun vor allem mit den Gesamtumständen und dem Motiv zur schrecklichen Tat.

Titelfoto: 123rf/Jörg Hüttenhölscher

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