Schreckliche Bluttat in Frankfurt: Messerstecherei endet tödlich

Frankfurt am Main - Großeinsatz der Polizei! In Frankfurt kam es am Donnerstagabend zu einer Messerstecherei mit Todesfolge.

Die Spurensicherung war bis spät in die Nacht am Tatort im Frankfurter Gallusviertel im Einsatz.
Die Spurensicherung war bis spät in die Nacht am Tatort im Frankfurter Gallusviertel im Einsatz.  © 5vision.media

Wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte, ereignete sich im Frankfurter Stadtteil Gallus gegen 20.45 Uhr zunächst ein Streit, bei dem ein 42-Jähriger einen 44-jährigen Mann mit einem Messer auf offener Straße erstochen habe.

Noch am Tatort im Bereich der Idsteiner Straße/Ecke Kriegkrstraße sei der 44-Jährige trotz Reanimationsversuchen in einem Rettungswagen verstorben.

Zudem sei eine 41-jährige Frau bei der Tat schwer verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert worden.

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"Relativ zeitnah" habe man den Tatverdächtigen widerstandslos vor Ort festnehmen können, so der Polizeisprecher weiter.

Nach derzeitigen Erkenntnissen habe der 44-Jährige auf einem Roller gesessen und sich mit der 41 Jahre alten Frau unterhalten, als plötzlich der mutmaßliche Täter auftauchte.

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Noch vor Ort verstarb der 44-jährige Mann aufgrund der Verletzungen durch den Messerangriff des 42-jährigen Täters.
Noch vor Ort verstarb der 44-jährige Mann aufgrund der Verletzungen durch den Messerangriff des 42-jährigen Täters.  © 5vision.media

Es soll sich ein Streitgespräch zwischen den beiden Männern entwickelt haben, woraufhin der Täter das spätere Opfer zu Boden geworfen habe und unmittelbar auf ihn einstach.

Die Frau habe offensichtlich noch dazwischen gehen wollen, wurde dabei allerdings am Oberarm verletzt.

Zeugen hatten die Auseinandersetzung mitbekommen und sofort die Polizei gerufen.

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Mittlerweile laufen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren.

Aus welchen Gründen der Angriff stattfand und in welcher Beziehung die Beteiligten zueinander stehen, ist derzeit noch unklar.

Rund um den Tatort wurde von mehreren Beamten zunächst eine weiträumige Absperrung errichtet.

Die Spurensicherung sowie die Kriminalpolizei sicherten bis spät in die Nacht noch Spuren am Tatort.

Erstmeldung 16. September, 7.45 Uhr. Aktualisiert um 9.50 Uhr.

Titelfoto: 5vision.media

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