Frau googelt nach giftigen Pilzen und verfüttert sie anschließend ihrem Mann

Hamilton County (USA) - Sicher hat jeder in seinem Leben irgendwann schon einmal nach giftigen Pilzen gegoogelt. Normalerweise passiert das allerdings nur, wenn man diese vermeiden möchte. Doch Katrina Fouts (54) suchte gezielt danach - um sie dann ihrem Ehemann zu verabreichen.

David Fouts (50) starb am Pilzgift Muscarin. (Symbolbild)
David Fouts (50) starb am Pilzgift Muscarin. (Symbolbild)  © 123rf/Valerii Iavtushenko

Katrina Fouts muss sich vor Gericht verantworten. Sie steht unter Verdacht, ihren Ehemann David Fouts (50) umgebracht zu haben, berichtete Metro.

Als vor fünf Monaten die Leiche des beliebten Stief- und Großvaters gefunden wurde, war noch allen ein Rätsel, was mit ihm geschehen war.

Bei der Obduktion des Körpers fand man in dessen Magen eine hohe Anzahl an Pilzstücken - giftigen Pilzstücken.

Nach Mord in Flüchtlingsunterkunft: Polizei sucht Handy der Ermordeten
Mord Nach Mord in Flüchtlingsunterkunft: Polizei sucht Handy der Ermordeten

Eigentlich könne man das Gift nur innerhalb der ersten 72 Stunden nachweisen. Allerdings befand sich im Magen von David eine solch immense Menge an Pilzen, dass die Todesursache abgeleitet werden konnte.

Bisher konnte nicht geklärt werden, ob er diese freiwillig zu sich genommen hatte, oder zwangsernährt wurde. Allerdings wurden an seinen Händen Schnittwunden und Rückstände von Klebeband an Handgelenken und Knöcheln festgestellt. Der Mann war vor seinem Tod vermutlich gefesselt worden.

Als kurz darauf seine Ehefrau Katrina Fouts von der Polizei untersucht wurde, fand man auf ihrem Handy Screenshots mit Informationen zu den tödlichen Pilzen.

Das Motiv ihrer Tat ist zunächst noch unklar. Auch, ob sie allein gehandelt habe. Am Hemd des Opfers wurden nämlich DNA-Spuren von einem ihrer Freunde gefunden.

Titelfoto: 123rf/Valerii Iavtushenko

Mehr zum Thema Mord: