1. Mai in Berlin: Zehntausende feiern friedlich, doch Flaschenwurf auf Polizei sorgt für Aufregung
Berlin - Zehntausende Menschen waren am 1. Mai in Berlin unterwegs. Alles verlief zunächst ruhig, am frühen Abend warf jedoch ein Mann eine Flasche auf ein Polizeifahrzeug.
Er wurde von den Einsatzkräften festgenommen, teilte die Polizei auf X mit.
Dabei habe sich der Mann erheblich gewehrt, wodurch zwei Beamte leicht verletzt wurden. Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Insgesamt sei der Tag der Arbeit jedoch überwiegend ruhig verlaufen, erklärte Polizeisprecher Florian Nath.
Aktuell liege der Fokus vor allem auf dem sogenannten Crowd-Management.
Das bedeute, dass sich besonders viele Menschen an einem Ort aufhielten – in diesem Fall rund Zehntausende in Kreuzberg. Die Polizei hat zudem den Görlitzer Park wegen des großen Andrangs geschlossen. Der Park in Berlin-Kreuzberg werde nicht geräumt, aber die Menschen dürften nicht mehr hineingehen. Ein Verlassen des Parks sei aber jederzeit möglich. Mit der Maßnahme wolle man Platz für Rettungskräfte machen, wenn diese benötigt werden.
Der Polizeisprecher betonte, dass Berlin groß genug sei und deshalb auch andere Plätze, Grünanlagen oder Parks für Feierlichkeiten am 1. Mai genutzt werden könnten.
Titelfoto: X/Polizei Berlin
