17-Jähriger wählt geschicktes Versteck für Drogen, doch was hat er da für einen Schlüssel?

Essen - In Nordrhein-Westfalen haben Polizisten einem jugendlichen Rauchgift-Dealer das Handwerk gelegt. Der 17-Jährige wurde in seiner Wohnung an der Wüstenhoferstraße in Essen festgenommen.

Flüssigkeiten im Kilobereich und Waffen wurden entdeckt.
Flüssigkeiten im Kilobereich und Waffen wurden entdeckt.  © Polizei Essen /Mülheim an der Ruhr

Ins Visier der Ermittler war der Jugendliche geraten, weil er zuvor bereits mehrfach polizeilich auffällig wurde und vieles darauf hindeutete, dass er mit Drogen dealte.

Wenige Stunden vor der Durchsuchung am Donnerstagmorgen, den 4. März, um 7.30 Uhr war der junge Mann noch an einem Gewaltdelikt beteiligt.

Mit Durchsuchungsbeschluss in der Tasche wurden die Familienwohnung auf den Kopf gestellt. Dort wurden verbotene Schlagwaffen entdeckt.

Doch wo befanden sich die Drogen? Die Kriminalbeamten bewiesen den richtigen Riecher und machten sich auf den Weg ins Untergeschoss zum Keller einer unbeteiligten Nachbarin.

Diese erklärte dem "freundlichen 17-jährigen" Nachbarsjungen den Schlüssel überlassen zu haben. Mit seinem Schließwerkzeug am Schlüsselbund öffnete der Teenie den Raum.

Der Inhalt des Raumes, war ein wahrer Untersuchungs-Volltreffer.

In den Schränken und Behältnissen wurden Waffen und Drogen, nämlich, eine Soft-Air-Pistole, PTB-Schusswaffen, ein Schlagring, ein Messer, verschiedene Betäubungsmittel wie Kokain oder Marihuana und spezielle Flüssigkeiten im Kilobereich, entdeckt.

Verschiedene Betäubungsmittel wie Kokain und Marihuana wurden bei dem Jugendlichen gefunden.
Verschiedene Betäubungsmittel wie Kokain und Marihuana wurden bei dem Jugendlichen gefunden.  © Polizei Essen /Mülheim an der Ruhr

Für Erwachsene soll die Strafandrohung bei mindestens fünf Jahren liegen, teilte die Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr mit. Mittlerweile befindet sich der Teenager in polizeilichem Gewahrsam und wird vernommen.

Titelfoto: Polizei Essen /Mülheim an der Ruhr

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