Angriff auf Polizei in Berlin: Fünf Beamte in Hinterhalt gelockt und verletzt

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Berlin - In der Nacht zu Sonntag wurden in Friedrichshain mehrere Polizeikräfte angegriffen und verletzt. Vier Personen wurden festgenommen. Es gibt Spekulationen über ein mögliches politisches Motiv.

Fünf Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt. (Archivfoto)
Fünf Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt. (Archivfoto)  © Carsten Koall/dpa

Nach Angaben der Polizei war ein Streifenwagen gegen 0.50 Uhr auf der Frankfurter Allee unterwegs, als auf Höhe der Kreutziger Straße ein 34-jähriger Mann plötzlich auf die Fahrbahn trat.

Die Beamten bremsten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Mann flüchtete anschließend in die Kreutziger Straße, wo er von den Einsatzkräften festgenommen wurde.

Im weiteren Verlauf solidarisierten sich laut Polizei mehrere Personen mit dem Festgenommenen und bedrängten die Beamten. Dabei kam es zu Angriffen auf die Polizeibeamten. Zudem versuchte ein 23-Jähriger, eine bereits festgenommene Person zu befreien.

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Insgesamt wurden vier Personen festgenommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung sowie zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht.

Später wurden sie wieder entlassen. Fünf Polizisten wurden verletzt, blieben jedoch dienstfähig.

Hintergründe noch unklar: Waren es Linksradikale?

Laut unbestätigten Medienberichten könnte es sich um politisch motivierte Täter handeln, da der Tatort nahe der Rigaer Straße liegt, die für ihre linksradikale Szene bekannt ist. (Archivfoto)
Laut unbestätigten Medienberichten könnte es sich um politisch motivierte Täter handeln, da der Tatort nahe der Rigaer Straße liegt, die für ihre linksradikale Szene bekannt ist. (Archivfoto)  © Christoph Soeder/dpa

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen. Ein politisches Motiv wird in der offiziellen Pressemitteilung nicht genannt.

Die "B.Z." spekuliert in ihrem Bericht hingegen über einen möglichen Zusammenhang zur linksradikalen Szene. Der Tatort liegt demnach unweit der Rigaer Straße, die seit Jahren als politisch angespannt gilt und in der eine aktive linksradikale Szene verortet wird.

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) reagierte auf den Vorfall. Landeschef Stephan Weh sprach gegenüber der B.Z. von einem "feigen und hinterhältigen Angriff" und forderte harte Konsequenzen für alle Beteiligten.

Titelfoto: Carsten Koall/dpa

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