Aufregung am Dresdner Hauptbahnhof: Messermann fällt 15-Zentimeter-Klinge aus der Hand
Dresden - Schreckmoment in der Dresdner Innenstadt! Mitarbeiter der DB-Sicherheit haben beobachtet, wie ein 28-jähriger Mann in der Kuppelhalle des Hauptbahnhofs mit einem 15,5 Zentimeter langen Messer herumlief. Nachdem er von der Polizei gestellt wurde, verblüffte seine Ausrede.
Laut einer Mitteilung der Bundespolizei soll er die 15,5 Zentimeter lange Klinge in der Nacht zum heutigen Freitag lediglich zum "Brotschmieren" dabei gehabt haben. Zuvor wurden die Beamten alarmiert, weil das Sicherheitsdienstpersonal der Deutschen Bahn gesehen hatte, wie dem Mann das Küchenmesser mitten in der Kuppelhalle zu Boden fiel und er es hektisch wieder einsteckte.
Der Mann wurde nach der Kontrolle wieder gehen gelassen, das Messer hingegen wurde von den Beamten konfisziert.
Daneben kontrollierten die Ordnungshüter am Donnerstag rund um den Verkehrsknotenpunkt ebenfalls einen 36-Jährigen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft. Da er keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte, wurde er mit auf die Dienststelle der Polizei genommen, wo bei einer weiteren Personenkontrolle ein illegales, griffbereites Einhandmesser gefunden wurde. Auch diese Klinge wurde von der Polizei sichergestellt.
Gegen den 36-Jährigen läuft nun ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit, da das Mitführen eines solchen Messers gegen das Waffengesetz verstößt.
Polizei kontrollierte Mann mit Haftbefehl - jetzt ist er im Gefängnis
Am selben Tag kontrollierte die Bundespolizei einen Zug auf der Strecke zwischen Bad Schandau und Dresden. Dabei rückte ein 50-jähriger Tscheche in das Visier der Beamten. Beim Abgleich seiner Daten mit dem Fahndungssystem wurde schnell klar, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Diebstahls vorlag.
Da der Mann die geforderten 2700 Euro nicht vor Ort bezahlen konnte, wurde er festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht, wo er nun seine 45-tägige Freiheitsstrafe verbringt.
Titelfoto: Fotomontage: IMAGO/Sylvio Dittrich, 123RF/lightfieldstudios
