Aus einem Fenster heraus: Mann soll Streifenwagen mit Laserpointer geblendet haben
Oelsnitz/Erzgebirge - Ein Mann (44) soll in Oelsnitz (Erzgebirge) aus einem Fenster heraus einen Streifenwagen der Polizei mit einem Laserpointer geblendet haben.
Der Vorfall geschah in der Nacht auf Freitag. Gegen 0.15 Uhr waren zwei Beamte (27, 29) mit einem Streifenwagen in der Unteren Hauptstraße unterwegs.
Plötzlich passierte es: Ein Laserstrahl fiel auf den Wagen. "Bei der Prüfung, woher der Lichtstrahl kam, konnten die Polizisten ein Fenster eines Mehrfamilienhauses in der gleichen Straße lokalisieren", so eine Polizeisprecherin.
Die Beamten klingelten. Ein 44-Jähriger öffnete die Tür. Er bestritt zunächst, die Polizisten mit einem Gerät geblendet zu haben. "Gleichwohl übergab er den Polizisten einen Laserpointer, der jedoch augenscheinlich keinen derartigen Laserstrahl produzieren konnte", heißt es.
Doch die Beamten ließen nicht locker - sie gingen fest davon aus, dass sich ein weiterer Laserpointer in der Wohnung befand. Daher kontaktierten sie die Staatsanwaltschaft, die eine Wohnungsdurchsuchung abordnete.
"Im Zuge dessen übergab der Tatverdächtige den Beamten einen weiteren Laserpointer. Dieser wurde als Beweismittel sichergestellt", heißt es dazu. Nun wird gegen den 44-Jährigen ermittelt.
Titelfoto: Fabian Strauch/dpa