Mann bei Abrissarbeiten lebensgefährlich verletzt: War es Fremdverschulden?
Jülich - Beim Abriss eines leerstehenden Wohnhauses an der Heinsberger Straße in Jülich ist es am Donnerstag zu einem dramatischen Unfall gekommen, bei dem ein 26-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde.
Alles in Kürze
- Mann bei Abrissarbeiten in Jülich lebensgefährlich verletzt
- Unfallursache noch unklar, Kriminalpolizei ermittelt
- Bagger可能 beteiligt, Fremdverschulden nicht ausgeschlossen
- Verletzter mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen
- Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet wegen Einsturzgefahr

Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde der Mann nach einer Erstversorgung vor Ort umgehend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Das berichtet ein Sprecher der Polizei am Freitag.
Demnach sei die genaue Unfallursache aktuell noch unklar und werde nun durch die Kriminalpolizei ermittelt. Vermutlich sei aber ein Bagger daran beteiligt gewesen, so der Sprecher.
Zudem könne auch ein mögliches, fahrlässiges Fremdverschulden "nicht ausgeschlossen" werden, heißt es weiter.
Weil der Unfallort aufgrund einer erhöhten Einsturzgefahr nur bedingt betreten und in Augenschein genommen werden kann, wurde das Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet.
Titelfoto: David Hutzler/dpa