Stendal - In der Nacht auf Samstag wurden in einer Postbankfiliale in Stendal Blutspuren entdeckt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Was war geschehen?
Vor der Filiale in der Poststraße seien viele Blut- und mehrere Fußspuren im Schnee zu sehen, heißt es in einem Bericht der Volksstimme.
Nach Bekanntwerden sei die Polizei ausgerückt und habe den Bereich kurzzeitig gegen 23 Uhr abgesperrt.
Vermutet wird, dass eine verletzte Person den Raum betreten hat. Das Blut habe sie vor allem im Eingangsbereich verloren. Auch die Tür sei blutverschmiert.
Laut dem Medienbericht soll es am frühen Abend vor der Filiale eine Auseinandersetzung mehrerer Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren gegeben haben.
In dem Streit soll es um eine Frau gegangen sein, die "angefasst" wurde, heißt es. Der Zusammenhang mit den Blutspuren sei jedoch noch nicht bestätigt.
Laut Auskunft des Polizeireviers Stendal habe es tatsächlich eine verletzte Person gegeben. Niemand sei gestorben. Eine Messerstecherei schließen die Beamten derzeit aus.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll die blutende Person in dem Raum Schutz gesucht haben. Einsatzkräfte sicherten Spuren, die Staatsanwaltschaft Stendal hat weitere Ermittlungen aufgenommen.