Brutale Szenen auf Spielplatz: Minderjährige misshandeln Jugendlichen massiv
Düsseldorf - Nach einem brutalen Raubüberfall auf einen Jugendlichen in Düsseldorf durch mehrere Täter hat die Polizei acht Verdächtige ermittelt: Es handelt sich um Minderjährige.
Wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag berichtete, hatte sich die brutale Tat bereits am 12. Januar gegen 16.45 Uhr auf einem Spielplatz im Düsseldorfer Stadtteil Vennhausen ereignet.
Demnach gehen die Beamten nach derzeitigem Stand der Ermittlungen davon aus, dass der Jugendliche gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf den Spielplatz gelockt worden war, wo die beiden unmittelbar von mehrere Maskierten mit Schlägen und Tritten attackiert wurden.
Während es dem Freund des Jugendlichen gelang, verletzt zu fliehen, wurde der Geschädigte "weiter massiv körperlich misshandelt", wie der Polizeisprecher schilderte. So sollen die Täter neben einer Machete auch eine Schusswaffe benutzt haben, mit der sie einen Schuss in den Boden feuerten.
Als ein Zeuge auf die brutale Szene aufmerksam wurde, ergriff die Schläger-Gruppe samt der Geldbörse, den Schuhen und anderen Gegenständen des Opfers die Flucht, während hinzugezogene Rettungskräfte den Jugendlichen zur stationären Behandlung in eine Klinik brachten.
Polizei durchsucht nach brutalem Angriff auf Spielplatz mehrere Objekte
Die Polizei leitete derweil umgehend eine Fahndung nach den Tatverdächtigen ein, von denen mehrere noch im nahen Umfeld des Tatorts gestellt und kontrolliert werden konnten. Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten schließlich auch zu den übrigen Verdächtigen - acht Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren.
Bei einer anschließenden Durchsuchung von insgesamt sechs Objekte im Düsseldorfer Stadtgebiet, die den Angaben zufolge in der vergangenen Woche stattfand, stellten die Ermittler dann umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter auch mehrere Schusswaffen.
Die weiter andauernden Ermittlungen richten sich derzeit gegen die acht Minderjährigen.
Titelfoto: Christian Charisius/dpa
