Leipzig - Ein 40-jähriger Deutscher wollte sich am Sonntagnachmittag am Leipziger Hauptbahnhof erleichtern. Die Bundespolizei griff ein und stellte dabei noch ein ganz anderes Vergehen des Mannes fest.
Bei der Kontrolle der Personalien entdeckten die Beamten, dass der 40-Jährige mit einem Haftbefehl gesucht wird. Das teilte die Bundespolizei am Montagnachmittag mit.
Das Amtsgericht Rinteln hatte den Mann wegen Betrugs zu einer Ersatzfreiheitsstraße von 80 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt. Insgesamt sollte er also 2400 Euro blechen.
Da der 40-Jährige das Geld nicht bezahlen konnte, wurde er verhaftet.
Wie eine Sprecherin der Bundespolizei ebenfalls am Montag mitteilte, vollstreckte die sogenannte Gemeinsame Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum am Wochenende noch weitere Haftbefehle.
So wurde unter anderem ein 47-jähriger Rumäne, der mit einem Haftbefehl zur Auslieferung gesucht wurde, verhaftet und ein 41-jähriger Deutscher ging wegen Diebstahls hinter Gitter.