Zwickau/Plauen - Viel zu schnell unterwegs! Die Polizei machte am Dienstagmorgen im Landkreis Zwickau und im Vogtland wieder jagt auf Raser. Dabei erwischten sie mehrere Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren - aber auch welche, die keinen Gurt angelegt hatten, mit Handy am Steuer saßen oder im Suff unterwegs waren. Nun hagelt es saftige Geldstrafen und Punkte.
Die Beamten hatten insgesamt 14 Kontrollstellen eingerichtet. Von 5 bis 9 Uhr legten sie sich auf die Lauer.
In erster Linie wollte die Polizei Raser erwischen, aber auch Autofahrer, deren Licht nicht ordnungsgemäß funktionierte. Die Beamten hielten 118 Fahrzeuge an, etwa 2800 fuhren durchs Radar.
"Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte bei den Geschwindigkeitskontrollen 87 Geschwindigkeitsverstöße – 21 davon befanden sich im Bußgeldbereich", teilt die Polizei mit.
Am schnellsten war ein BMW auf der B93 im Zwickauer Stadtteil Crossen unterwegs. Das Fahrzeug bretterte bei zulässigen 100 km/h mit 136 Sachen durch die Messanlage! Den Fahrer oder die Fahrerin erwartet nun ein saftiges Bußgeld von etwa 200 Euro.
Auch in Rodewisch (Vogtland) wurde ein Auto bei erlaubten 30 km/h mit satten 64 km/h erwischt. Hier drohen 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Nicht angeschnallt, Alkohol am Steuer, ohne Führerschein unterwegs: Polizei weitere Verkehrssünder
Zudem wurden 13 Autofahrer bzw. Autofahrerinnen erwischt, die bei Rot über die Ampel fuhren. Auch hier droht ein Bußgeld von 90 Euro, dazu ein Punkt in Flensburg.
Es kam außerdem zu anderen Verstößen. "Dabei waren Fahrzeugführer nicht angeschnallt, nutzten ihr Handy am Steuer, fuhren ohne Fahrerlaubnis oder unter dem Einfluss alkoholischer Getränke", teilt die Polizei mit.
Auch diese Autofahrer müssen mit Geldstrafen, Verwarngeld oder einem Punkt in Flensburg rechnen.