Stuttgart - Ein Mann war am Freitagvormittag mit einem Pferdeanhänger auf der Bundesstraße nach Stuttgart unterwegs, als der Transport plötzlich ein tragisches Ende nahm.
Kurz nach der Aufschleifung der B464 bemerkte der 65-Jährige im Rückspiegel seines Skodas, dass die Tür des Anhängers plötzlich aufgestoßen wurde und das Tier panisch nach draußen drängte.
Nachdem er auf dem Seitenstreifen gehalten hatte, entdeckte er, dass sich das Pferd unter dem Gestänge des Transporters durchgearbeitet und so versucht hatte, ins Freie zu gelangen.
Laut Polizei hatte sich das Tier verklemmt und konnte auch nicht mithilfe zahlreicher Einsatzkräfte der Feuerwehr befreit werden. Einer Tierärztin, die zwischenzeitlich dazugerufen wurde, gelang es zumindest, das Pferd ruhig zu stellen.
Die Feuerwehrleute konnten es so zunächst aus dem Anhänger bringen. Doch wie sich herausstellte, hatte sich das Pferd, bei seinem Versuch nach draußen zu gelangen, so schwer verletzt, dass es von der Tierärztin noch vor Ort erlöst werden musste.
Die Bundesstraße war für die Dauer des Einsatzes bis zum frühen Nachmittag teilweise voll gesperrt.